Jeffrey Zeldman tritt Facebook bei - trotzdem
Der doch recht bekannte Autor, Designer und Lehrende Jeffrey Zeldman tritt Facebook bei - obwohl er es nicht mag. Seine Kritik ist, wie man auch erwarten kann, die Abgeschlossenheit von Facebook; es bildet einen “Walled Garden”, einen geschlossenen Bereich innerhalb des Netzes. Seine Begründung: Rational - Als Interfacedesigner sollte er Facebook kennen. Und in Wirklichkeit - Eine tolle Ausrede, zu prokrastinieren. Und während prokrastinieren natürlich jeden Aufwand Wert ist, kann man seine erste Aussage genauso bestätigen: Facebook macht viele Dinge so einfach, dass man sich wundert, warum man diese Lösungen noch nicht viel häufiger sieht, beispielsweise das limitierte Profil. Das limitierte Profil kann man bei allen Kontakten auswählen, von denen man nicht möchte, dass sie alle Informationen über mich sehen sollen.

Ich beeinflusse es durch Auswählen der entsprechenden Option auf der linken Seite. Dadurch wird der Preview neu generiert, der ein kleines Bild des eigenen Profils zeigt. Der Preview besteht aus zahlreichen kleinen Bildern, die aus meiner Profileansicht erzeugt werden, diese werden durch das Setzen der Häkchen ein- und ausgeschaltet.
Klasse gemacht, sofort zu verstehen und somit auch ein Beitrag zum eigenverantwortlichen Umgang mit den persönlichen Daten.
Muss man deswegen nun Facebook beitreten? Nein, natürlich nicht. Aber als Webdesigner sollte man es auf jeden Fall kennen.